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Modul 00 · Fundament

Strategie & Kanäle: nicht alles auf einmal, sondern das Richtige.

Google, Instagram, Flyer, Empfehlungen, Portale — und am Ende machst du von allem ein bisschen und von nichts genug.

Kurz gesagt: Du brauchst nicht jeden Kanal. Du brauchst die zwei, drei, die zu deinem Wunschkunden und deinem Budget passen — und die fährst du konsequent.

Lieber ein Kanal richtig als fünf halb.

Fünf halb beackerte Kanäle bringen fünf mal Frust. Ein Kanal, den du wirklich durchziehst, bringt Anfragen. Konsequenz schlägt Vielfalt.

Warum „überall ein bisschen" nicht funktioniert

Jeder Kanal braucht Pflege, um zu liefern: ein Google-Profil will Bewertungen und Beiträge, Social Media will Regelmäßigkeit, Werbeanzeigen wollen Budget und Optimierung. Fünf Kanäle halb bespielt heißt fünfmal zu wenig, um Wirkung zu sehen. Ein Kanal, den du wirklich durchziehst, schlägt fünf, die tröpfeln.

Welcher Kanal zu dir passt — 3 Filter

Wo ist dein Wunschkunde?

Sucht er aktiv (Google, Portale) oder muss man ihn unterbrechen (Social, Flyer)? Akut-Probleme (Heizung aus) laufen über die Suche, Wunsch-Projekte (neues Bad) auch über Inspiration.

Was hältst du durch?

Der beste Kanal nützt nichts, wenn er nach drei Wochen einschläft. Wähle, was in deine stressige Woche passt — Konsequenz schlägt Perfektion.

Was bringt am schnellsten Aufträge?

Mit wenig Budget zuerst die „warmen" Kanäle: Google-Profil, Bewertungen, Empfehlungen, Bestand. Bezahlte Werbung später, wenn der Prozess steht.

Reihenfolge schlägt Reichweite: In Salesclub-Projekten brachte das Schließen von Prozess-Lücken (schnelle Reaktion, Nachfassen) mehr Umsatz als zusätzliche Kanäle — weil sonst neue Anfragen genauso verloren gingen wie die alten.Salesclub-Projektpraxis 2026

Erst optimieren, dann skalieren

Stell dir deinen Vertrieb als Eimer vor. Solange Löcher drin sind (verpasste Anrufe, nicht nachgefasste Angebote), läuft jedes zusätzliche Wasser – also jede Reichweite – unten wieder raus. Erst die Löcher stopfen, dann mehr reinkippen. Das ist die wichtigste Reihenfolge im ganzen Leitfaden.

Beispiel-Setup · Elektrobetrieb mit kleinem Budget
Kanal 1: Google-Profil + Bewertungen (kostenlos, sucht-aktiv) Kanal 2: Empfehlungen systematisch (kostenlos, höchste Abschlussquote) Später: Meta-Anzeigen für Wärmepumpe – erst wenn Reaktion unter 1 Stunde steht.

Fünf Beispiele: Kanal nach Situation

1 · Akut-Problem (Heizung aus)
Läuft über die aktive Suche → Google-Profil + ggf. Google-Ads. Da sucht der Kunde JETZT.
2 · Wunsch-Projekt (neues Bad)
Läuft auch über Inspiration → Instagram/Facebook mit Vorher/Nachher. Bedarf wecken, nicht nur abgreifen.
3 · Kleines Budget
Zuerst die „warmen", kostenlosen Kanäle: Google-Profil, Bewertungen, Empfehlungen, Bestand. Bezahlt erst, wenn der Prozess steht.
4 · B2B (Hausverwaltung, Gewerbe)
Direktansprache statt Anzeigen → Brief + Anruf (Kaltakquise & Direktmarketing).
5 · Das Eimer-Prinzip
Erst die Löcher stopfen (verpasste Anrufe, nicht nachgefasste Angebote), dann mehr Reichweite reinkippen — sonst läuft alles unten wieder raus.

Tools & Quellen

Warme Kanäle zuerst
Kostenlos & sucht-aktiv: Google-Unternehmensprofil + Bewertungen + Empfehlungen.
Erst Prozess, dann Reichweite
Bevor du Werbung schaltest, muss jede Anfrage ankommen und schnell beantwortet werden: Schnell reagieren.
Kanäle messen · was lohnt?
Pro Kanal Kosten und Aufträge vergleichen, statt am Bauchgefühl festhalten: Erfolgskontrolle pro Kanal.
Passt dazu · Querverweise
Bezahlte Werbung · Wunschkunden verstehen — der beste Kanal ist der, wo dein Wunschkunde ist und den du durchhältst.

Typische Fehler

Den lautesten Kanal wählen statt den passenden. Werbung schalten, bevor Anfragen sauber beantwortet werden. Oder ständig den Kanal wechseln, bevor einer Zeit hatte zu wirken.

Deine Aufgabe: Welche zwei Kanäle fährst du ab jetzt konsequent — und welche lässt du weg?
Lieber ein Kanal, der läuft,
als fünf, die tröpfeln.
— Modul 00 · Fundament

Häufige Fragen

Welcher Kanal ist der beste?

Den gibt es nicht pauschal. Der beste Kanal ist der, auf dem dein Wunschkunde unterwegs ist und den du durchhältst.

Muss ich auf Social Media?

Nur, wenn dein Wunschkunde dort ist. Sonst steckst du die Energie lieber in Google-Profil, Empfehlungen oder den passenden Kanal.

Methode aus echten Salesclub-Projekten (Elektro/Wärmepumpe, SHK, Kälte/Klima, Sicherheitstechnik).