Kalkulation: keine Marge verschenken.
Viele Betriebe sind randvoll ausgelastet — und verdienen trotzdem zu wenig. Der Grund liegt fast immer in der Kalkulation, nicht im Umsatz.
Beschäftigt ist nicht gleich profitabel.
Ein voller Auftragskalender fühlt sich nach Erfolg an — aber wenn jeder Auftrag zu dünn kalkuliert ist, arbeitest du dich müde und bleibst arm. Die Marge entsteht beim Rechnen, nicht beim Schuften.
Beschäftigt ist nicht gleich profitabel
Ein voller Auftragskalender fühlt sich nach Erfolg an. Aber wenn jeder Auftrag zu dünn kalkuliert ist, arbeitest du dich müde und bleibst arm. Die Marge entsteht beim Rechnen, nicht beim Schuften. Der häufigste Fehler: ein Stundensatz, der nur den Lohn deckt — und Fahrzeuge, Werkzeug, Büro und Ausfallzeiten vergisst.
Rechenbeispiel: was dein Stundensatz wirklich decken muss
Die Zahlen sind ein Beispiel — deine echten Werte ermittelst du einmal sauber. Aber das Muster gilt: Wer nur den Lohn ansetzt, arbeitet fleißig in die Verlustzone.
Nachkalkulation zeigt, wo Geld liegt
Vergleich nach dem Auftrag geplante gegen tatsächliche Stunden und Material. Da siehst du schwarz auf weiß, welche Auftragsart Geld bringt — und welche du teurer machen oder lassen solltest.
„Mehr Aufträge bedeuten mehr Gewinn — ich muss nur ausgelastet sein."
Der teuerste Irrtum im Handwerk. Wer jeden Auftrag zu dünn kalkuliert, vervielfacht mit jedem neuen Job nur den Verlust — und merkt es erst beim Jahresabschluss.
Gewinn entsteht beim Rechnen, nicht beim Schuften.
Ein voller Kalender mit zu dünnen Preisen macht müde und arm. Lieber weniger Aufträge zum richtigen Satz als randvoll in der Verlustzone. Der Stundensatz muss alle Kosten decken — plus Gewinn.
Heute noch umsetzbar
Rechne einmal deinen echten Stundensatz wie im Beispiel oben: Lohn + Lohnnebenkosten, Fahrzeug/Werkzeug/Büro, unproduktive Zeit, dann Gewinn drauf. Vergleich das mit dem Satz, den du heute verrechnest. Die Lücke ist das, was dir pro Stunde fehlt. Den genauen Wert rechnet dir der Stundensatz-Rechner im Werkzeugkoffer aus.
Typische Fehler
Stundensatz nur aus dem Lohn ableiten — der häufigste und teuerste. Unproduktive Zeit vergessen (Fahrt, Angebote, Urlaub). Material ohne Aufschlag weitergeben. Und nie nachkalkulieren – dann wiederholst du teure Fehler Auftrag für Auftrag.
das macht die Kalkulation.
Häufige Fragen
Was ist ein guter Aufschlag?
Das ist gewerksabhängig. Wichtiger als die genaue Zahl: die Marge bewusst und durchgehend draufrechnen.
Lohnt sich Nachkalkulation wirklich?
Ja. Sie zeigt dir schwarz auf weiß, welche Auftragsart Geld bringt — und welche du teurer machen oder lassen solltest.
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